Tradition

Erstes Gebot: Es bleibt wie es ist.
Bevor wir mit dem Spaß beginnen, eines vorneweg: bei uns bleibt alles, wie es ist. Das gilt sowohl für unser naturbelassenes Bier, das ohne die sonst übliche Filtration auskommt, als auch für alle Speisen in unserem Haus. Die deutsche Küche hat hier den Stellenwert, wie es Göttern gebührt. Damit Sie sicher sein können, dass alles, was Sie bei uns bekommen, höchsten Ansprüchen genügt.

 

Ein Geschenk der Götter
Vor vielen tausend Jahren, als die Götter ihre Himmelsburg verließen, um den Menschen das Bier zu bringen, fiel auf die Erde ein strahlender Glanz. Frohsinn beherrschte die irdischen Wesen, bis sie das Geheimnis des göttlichen Bieres zu vergessen begannen…
Was viele Generationen suchten – wir haben es wiederentdeckt und brauen im Wallhall nach alten Ritualen ein himmlisches Bier nach Originalrezept. Ein Geschenk der Götter eben.

 

Brauen im Wallhall
Der größte Kessel, den die Germanen kannten, stand im Wallhall, dem sagenhaften Sitz der Götter, Könige und Krieger. Und wie´s im Himmel eben ist, wurde reichlich irdischen Genüssen gefrönt. So ließ sich Göttervater Odin sogar auf einen Brauwettstreit mit der göttlichen Frigga ein…
Wer von beiden gewonnen hat, ist leider nicht überliefert worden. Das Rezept für den Trunk allerdings ist erhalten geblieben und heute noch dasselbe.

 

Hopfen zu Ehren der Götter
Die liebe Frigga hatte eines Tages einen Streit mit ihrem Gatten Odin. Wie immer ging es darum, ob der weibliche oder männliche Hopfen besser sei. Als Odin behauptete, Frigga könne sowieso nicht brauen, lächelte sie bittersüß und sprach eine Woche lang nicht mehr mit ihm. Um Frigga zu versöhnen, ordnete Odin an, nur noch weiblichen Hopfen zum Brauen zu verwenden. Bis  heute halten wir uns an diese Regel – denn der beste Germanenhopfen ist uns gerade gut genug.

 

Mit Malz auf die Balz
„Nimm den Mund nicht zu voll“, sagte  eines Tages Freia, die Göttin der Schönheit und Liebe zu Thor „die Würze des Lebens besteht nicht nur im Donnerwetter machen“. Sprach’s, küsste ihn über den Kessel hinweg und ließ ihr Gerstenbrot in den Topf fallen. Das Ergebnis: vollmundiges Aroma und ein reichlich überschäumender Thor. Zu Ehren der beiden verwenden wir im Wallhall das feine Gerstenmalz der Göttin Freia aus Bruchsal in Germanium – und das nicht zu knapp.

 

Wie das Wasser zum Bier kam
Als Ägir, der Gott des Wassers, eines Tages bemerkte, dass Thor bei einer Trinkprobe mit Loki eine ausgewachsene Ebbe verursacht hatte, fiel ihm etwas ein. „Wenn Loki Thors Trinkhorn mit dem Meer verbinden konnte, kann ich das auch: mit dem Kessel im Wallhall, Abteilung Bruchsal, Baden-Württembergis“. So kommt das Wasser für den Göttertrank noch heute aus der  Leitung, die Ägir zum himmlischen Braukessel gelegt hat. Und gibt unserem Bier die unverwechselbar göttliche Kernigkeit.

 

Brauen wie die Götter
Nachdem die Zutaten geklärt sind: ran an den Kessel! Sofern er da wäre. Denn nachdem der Braukessel entführt wurde, sah´s mit dem Brauen düster aus. Da mussten Tyr und Thor was  tun:  Sie stahlen den Kessel der Riesen und brachten ihn der Einfachheit halber gleich als Himmerlsgewölbe an. In diesem Kessel über Bruchsal brauen wir unser Götterbier. Was man sehen  kann: Hängt der Himmel voll Wolken, wird auf der Götterburg gebraut. Und sollte es donnern, putzt Thor mal wieder den Kessel.

 

Odin haut alles in die Pfanne
Legt Odin da oben los, wird Ägirs Leitung aufgedreht und der Malz in die Sudpfanne gehauen. Wenn das Feuerchen unterm  Kessel dann richtig schön brennt und der Sud stürmisch brodelt, ist der erste Teil des Werkes fast getan. Dann wird geläutert, was das Zeug hält und der Hopfen zugesetzt. Wird das Ganze schließlich gekocht, entstehen die dicken Wolken am Himmel.

 

Götter und der Himmlische Alkohol
Wenn die Wolken sich verzogen haben, ist die Würze fertig. Odin wirft die göttliche Hefe in den Kessel und lauert auf den Beginn der Gärung. Mehr als eine Woche sitzt er dann herum, während das Bier im Kessel gezielt Alkoholgehalt entwickelt. Auch alle anderen Götter ruhen in dieser Zeit. Weil ihnen das Bier aber heilig ist, tun sie es dem gärende Trank gleich und steigern ihren Alkoholgehalt ebenfalls beträchtlich.

 

Warten auf die Reife
Direkt nach der göttlichen Ruhepause ein frisches Bier? Fehlanzeige. Das junge Glück braucht Zeit,  die rechte Reife zu  entwickeln. Da ist noch manches zu klären, bis das flüssige Gold eine prickelnde angelegenheit wird. Und ist nach einem Mond das Tränklein endlich fertig, wird in Wallhall ein wüstes Gelage eingeleutet. Zu Ehren irgendeiner Göttin, versteht sich.

 

Verwöhnte Helden
Wer kümmert sich um´s Bier, wenn im Wallhall gefeiert wird? Die Walküren. Sie schleppen die Humpen, stemmen die Krüge, bringen Essen für hungrige Krieger, sie halten bei Laune, erteilen Verweise und kümmern sich drum, dass im Bruchsaler Bierhimmel alles gut läuft. Aber Achtung! Strecken Sie den Kopf nicht zu hoch in die Wolken! Denn schließlich ist Wallhall zwar der Himmel – aber eben nur auf Erden.